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Emil Bobi & Ursula Innerhofer: Abara da Kabar; Literatur & Musik

Fr, 21. Mai 19:0020:30

Emil Bobi und Ursula Innerhofer

Literatur & Musik

Der im Salzburger Verlag Anton Pustet erschienene Roman von Emil Bobi hat großes Medienecho ausgelöst.
Gemeinsam mit der klassischen Pianistin Ursula Innerhofer hat er eine besondere Lesung vorbereitet und unter das  Motto „Literatur und Musik“ gestellt. Ursula Innerhofer interpretiert die Textpassagen mit Stücken von Debussy, Rachmaninov, Fazil Say und Brahms.

Zum Ausgangspunkt des Romans:
Der Wiener Journalist Franz Ignaz Baumhackl erkennt eines Tages, dass die Sprache nicht funktioniert.
Zitat: „Die Sprache war kaputt. War immer schon kaputt gewesen. Die Sprache, dieses mit Lautbildern aus modulierter Atemluft operierende Kommunikationssystem, das den Menschen zu einem geistigen Wesen gemacht hat, war defekt wie ein Funkgerät, das zwar blinkte und zischte, aber nichts übermittelte. Man konnte zwar hineinbrüllen so oft und so deutlich man wollte, am anderen Ende war nur ein elektrisches Sieden zu hören, zerfetzt von durchbrechenden Schleifgeräuschen, die man für Botschaften hielt und die man mit weiteren Schleifgeräuschen näher erörtern wollte.“

Beide Künstler stammen aus der Südsteiermark.
Ursula Innerhofer ist klassische Pianistin und Klavierlehrerin, Emil Bobi Journalist und Autor, der seinen ersten Roman geschrieben hat.
Im Zentrum steht ein Protagonist, der eines Tages draufkommt, dass die Sprache nicht funktioniert. Das Kommunikationsmittel, das den Menschen zum Menschen gemacht hat, ist defekt. Es besteht eine Kluft zwischen Gesagtem und Gemeintem, die nicht zu überbrücken ist…“

Pressestimmen:

„Prickelnde Sprachphilosophie. Abara da Kabar liest sich wie Bobis Befreiung, im Buch kann er sich strecken und alte Ketten sprengen.“        
Peter Pisa, Kurier

„Faszinierend an dieser Studie über die Tragfähigkeit der Sprache ist die Alltagstauglichkeit für Schreiber und Leser. Was Wittgenstein als mathematische Formel zu einem Traktat entwickelt hat, formuliert Emil Bobi zu einem grotesken Alltagsthriller.“  
Helmuth Schönauer, Südtiroler Tageszeitung

 „Dass er seine Romanfigur mit einer ziemlich entrückten Welt konfrontiert, gibt Emil Bobi die Chance, mit beeindruckenden Sprachbildern zu spielen.“
Christian Penz, Kleine Zeitung

„Eine Ironie besonderer Art stellt in diesem Zusammenhang indes Bobis exzellenter Schreibstil dar, der sich wesenhaft auf seine gleichermaßen bildstarke wie eigentümlich lakonische Sprache stützt: Dass also genau jenes Instrument, dem er das Funktionieren abspricht, sein effektivstes Werkzeug im Übermitteln seines Axioms ist.“
Bruno Jaschke, Wiener Zeitung

Eine Veranstaltung in Kooperation mit „Draxler´s Büchertheke“

Eintritt frei, aber aus organisatorischen Gründen müssen wir Zählkarten ausgeben. Diese können Sie hier erhalten:

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Zu den geltenden COVID Vorschriften

Details

Datum:
Fr, 21. Mai
Zeit:
19:00 – 20:30
Kategorie:
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Veranstalter

Leibnitz KULT
Telefon:
+43 3452 / 76506
E-Mail:
office@leibnitz-kult.at
Veranstalter-Website anzeigen

Veranstaltungsort

Kulturzentrum Leibnitz
Kaspar-Harb-Gasse 4
Leibnitz, 8430
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Telefon:
+43 3452 76506

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